
Der Krieg im Nahen Osten lässt die Preise hierzulande deutlich anziehen. Für den März verzeichnet das Statistische Bundesamt den höchsten Wert seit mehr als zwei Jahren. Experten befürchten, dass dies erst der Anfang sein könnte.
Mit dem Iran-Krieg und dem Ölpreisschock hat die Inflation in Deutschland deutlich angezogen. Im März lag die Teuerungsrate bei 2,7 Prozent, nach 1,9 Prozent im Februar, wie das Statistische Bundesamt auf Grundlage vorläufiger Daten mitteilte. Die stark gestiegenen Ölpreise infolge des Iran-Kriegs schlagen auf die deutsche Inflation durch. Waren und Dienstleistungen kosteten im März durchschnittlich 2,7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, nachdem die Teuerungsrate im Februar noch auf 1,9 Prozent gesunken war. Das teilte das Statistische Bundesamt in einer ersten Schätzung mit. Das ist der höchste Wert seit Anfang 2024. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Ökonomen hatten mit einem Anstieg in dieser Höhe gerechnet. Von Februar auf März zogen die Preise um 1,1 Prozent an.
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