
Wegen seiner Geldpolitik geht US-Präsident Trump immer wieder Fed-Chef Powell scharf an. Nach rund acht Jahren läuft dessen Mandat im Mai aus. Nun präsentiert Trump den Nachfolger für die Spitze der US-Notenbank. Es wird erwartet, dass Kevin Warsh im Sinne Trumps agiert.
Der Ökonom und frühere Fed-Direktor Kevin Warsh hat sich im Rennen um den künftigen Vorsitz der US-Notenbank durchgesetzt. Damit gelangt ein ausgewiesener Finanzexperte an die Spitze der einflussreichsten Zentralbank der Welt, die von politischen Weisungen unabhängig ist. Zugleich hat US-Präsident Donald Trump bereits vor der Nominierung betont, dass der Nachfolger von Fed-Chef Jerome Powell ein Anhänger niedrigerer Leitzinsen sein werde. Für den derzeit an der US-Eliteuniversität Stanford tätigen Warsh ist es eine Rückkehr an seine alte
In diese Zeit fielen die globale Finanzkrise und die dadurch ausgelösten Erschütterungen, die die Arbeitslosenzahlen hochtrieben. Anders als damals läuft die US-Wirtschaft zwar rund. Doch die auch wegen der Folgen der Zollpolitik Trumps weiter hartnäckig erhöhte Inflation und ein merklich abgekühlter Arbeitsmarkt stellen die Fed vor neue Herausforderungen, während sie von Trump immer wieder zu Zinssenkungen gedrängt wird.
0 Comments